
Zwei Jahre ist es jetzt her – meine erste Bearbeitung auf Wikia Fandom powered by Wikia. Zugegeben: für mich fühlt es sich manchmal eher wie eine Ewigkeit an, denn schon längst ist es zur Routine geworden, so oft es geht die Bearbeitungen in meinen Stamm-Wikis anzusehen und zu überprüfen.
Jedenfalls ist es jetzt wohl wieder an der Zeit, auf mein vergangenes Fandom-Jahr zurückzublicken.
Wenn ich das Jahr kurz beschreiben sollte, dann würden mir wohl recht schnell zwei Dinge einfallen:
- Das Leben ist wie eine Achterbahnfahrt – das gilt wohl auch für Fandom.
- Das Unerwartete passiert dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.
Ja, das klingt beides sehr doof und offensichtlich, aber trifft in meinem Fandom-Jahr auf vieles zu.
Es sind in dem Jahr viele Dinge passiert, darunter viel Gutes. Allerdings auch deutlich mehr Schlechtes als im letzten Jahr. Die schlechten Dinge muss ich wohl nicht alle aufzählen, denn die kann man sich recht leicht selber zusammenreimen und ich möchte keinen zu negativen Text schreiben.
Generell hat sich viel geändert. Das Team der Community Deutschland ist zum Beispiel ungefähr seit der Umbenennung von Wikia meiner Ansicht nach etwas organisierter geworden. So gibt es mittlerweile beispielsweise ein ganz gutes System zur Umsetzung von Themen und Aufgaben. Leider läuft das aktuell nicht ganz so rund wie es soll, aber immerhin ist es auf einem guten Weg und es ist ein Grundgerüst vorhanden.
Und wo wir gerade bei der Umbenennung von Wikia sind; In einer alten Version dieses Blogs (die Datei hatte übrigens den Namen „Zwei Jahre ~Wikia~ Fandom“, da die ersten Versionen dieses Blogs schon vor dem Rebranding entstanden sind), habe ich darüber mehr geschrieben. Da ich aber nicht so viel schreiben will, belasse ich es hier mal bei den wichtigsten Punkten: Auch wenn mich die Umbenennung nicht überrascht hatte, war ich trotzdem erst nicht wirklich glücklich damit. Aber ich habe mich recht schnell damit abgefunden und mich mittlerweile daran gewöhnt.
Besonders möchte ich an der Stelle nochmal allen danken, die in der Community Deutschland bei der Aktualisierung der vielen Seiten geholfen haben (und denen, geholfen hätten, wenn wir sie gefragt hätten). Immerhin hatten wir ja nur knapp eine Woche und hatten trotzdem fast alles pünktlich aktualisiert.
Ein erwähnenswertes Highlight, das mit Fandom zu tun hat, war für mich in diesem Jahr noch mein Besuch im Kölner Büro. Es war ganz interessant mal zu sehen, wie die Mitarbeiter da so arbeiten und wer überhaupt hinter den Benutzernamen steckt.
Ich habe mich entschieden, einen solchen Blog jetzt jährlich zu schreiben, solange ich dazu komme und Lust dazu habe. Hauptsächlich, um alles nochmal zu Reflektieren und auch darüber nachzudenken, ob man selber immer das Richtige getan hat (was natürlich nie wirklich der Fall ist). Und vielleicht interessiert es ja auch jemanden, was ich so im Nachhinein über manche Dinge sage und was ich mit der Zeit so an Erfahrungen sammele.
Wer irgendwelche Fragen zu meinem Gedanken-Wirrwarr hier hat oder mit mir über irgendein Thema schreiben will, kann sich ja bei Gelegenheit mal im Chat bei mir melden.
Durch die Auslassung der schlechten Dinge ist der Text dann doch nicht so lang geworden wie ich anfangs dachte, aber das hier ist ein schlechter Ort für negative Themen. :D
Bleibt also nur zu sagen: Hoffentlich kann ich im nächsten Jahr (wenn ich dann einen Blog schreibe) wieder über mehr positive Dinge berichten.
Abschließend noch ein Zitat:
„Es gibt kein dein, mein oder sein auf […] Fandom. Es gibt nur ‚unser Werk‘.“ — Cyanide3, 15.10.2016
