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Welche Fragen habt ihr zu Werbung auf Fandom powered by Wikia? Falls ihr nach dem Lesen dieses Blogbeitrags (Teil 1 von 3) noch Fragen habt, stellt sie bitte in den Kommentaren!

Werbung - jeder empfindet sie anders. Werbung ist ein großer Bestandteil des Internets und ohne sie könnten Unternehmen wie Fandom ihre Plattformen nicht finanzieren. Bisher haben wir hier nicht besonders viel über Werbung geschrieben, es ist also an der Zeit, euch diese Woche einen umfassenden Einblick in Werbung bei Fandom zu gewähren. In unseren ersten beiden Blogbeiträgen werden wir darüber sprechen, warum wir Werbung schalten. Wir sind ein werbefinanziertes Unternehmen und können darüber die größte, für euch kostenlose, Entertainment-Fansite der Welt betreiben und ständig verbessern. Wir werden auch erklären, welche Art von Werbeanzeigen auf unserer Seite vorhanden sind. In unserem dritten und letzten Beitrag sprechen wir über die Zukunft der Werbung auf Fandom und wie wir versuchen, euch und euren Lesern ein besseres Werbeerlebnis zu vermitteln.

So sieht Werbung auf Fandom derzeit aus

Um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen: Das Werbeerlebnis auf Fandom sollte sehr viel angenehmer sein. Wie bei vielen anderen gewinnorientierten Seiten im Internet stieg die Anzahl der Werbeschaltungen pro Seite. Dadurch ist das Verhältnis zwischen Werbeinhalten und Website-Inhalten etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Für nicht angemeldete Benutzer kann das überwältigend sein. Das wisst ihr ja schon. Und wir wissen das auch. Darum haben wir unter anderem diese Blog-Serie gestartet. Wir möchten euch zeigen, dass wir uns dessen bewusst sind und dass wir diese Situation 2017 verbessern möchten.

Bevor wir jedoch näher darauf eingehen, könnte es hilfreich sein, einige Begriffe und Konzepte zu definieren, die in diesen Blogbeiträgen häufiger auftauchen werden. Auf diese Weise erfahrt ihr mehr darüber, wie Werbung ganz grundsätzlich bei Fandom funktioniert.

Arten von Werbung: programmgesteuerte Werbung

Programmgesteuerte Werbeanzeigen sind die Art von Anzeigen, an die man zuerst denkt - und das grundsätzlich zwei Ursachen: Zum einen werden diese Anzeigen überall im Internet am häufigsten genutzt. Zum anderen reicht ihre Qualität von gut/relevant bis zu ausgesprochen schlecht/irrelevant. Sie werden indirekt verkauft, d. h. unser Sales-Team arbeitet nicht direkt mit den Unternehmen zusammen, die hinter den Anzeigen stehen - die Anzeigen werden uns über unsere Anzeigentauschpartner übermittelt. An diesem Anzeigentausch nehmen tausende Werbekäufer teil, die weltweit Werbeplätze kaufen.

Beispiel für programmgesteuerte Anzeigen auf einer Wiki-Seite. Sie zeigen zwei verschiedene Themen und sind nicht unbedingt relevant für Leser dieses Wikis.

Programmgesteuerte Werbung vertritt eine ganze Branche, deren einziges Ziel es ist, zu bestimmen, welche Werbeinhalte (auch Anzeigeeinheiten genannt) auf welcher Website angezeigt werden sollen. Im Laufe der Zeit wurde die Strategie auch dahingehend entwickelt, dass durch den Einsatz von Cookies so viel wie möglich über einzelne Web-Anwender und deren Computer in Erfahrung gebracht wurde. Das hilft (zumindest theoretisch) dabei, beim Anzeigentausch die Werbung anzuzeigen, die am besten zu den Interessen und Gewohnheiten eines einzelnen Benutzers passen.

Beim Anzeigentausch werden die gängigsten Größen, Formen und Platzierungen programmgesteuerter Werbeanzeigen auf Websites vorgeschrieben. Daher werden dir an derselben Stelle dieselben Anzeigen angezeigt, egal auf welcher Seite du dich gerade befindest. Und da der Anzeigentausch scheinbar mindestens ein paar Informationen über dich hat, ist es sogar noch wahrscheinlicher, dass dieselbe Werbeanzeige dir auf deinem Weg durch das Internet folgt. Wenn du jemand bist, der regelmäßig Cookies und andere identifizierende Informationen blockiert oder löscht, ist die Relevanz (und oft auch Qualität) programmgesteuerter Werbung für dich eher gering. Schließlich kann dir das Tauschprogramm, wenn es keine Informationen über dich hat, nur beliebige Werbung anzeigen. Das macht nicht wirklich Spaß.

Wenn man sich einzelne Werbeanzeigen ansieht, generiert programmgesteuerte Werbung für einzelne Seiten keinen großen Umsatz, was einer der Gründe dafür ist, dass sie sich im Web so rasant vermehren. Fandom hat das Ziel, weiterhin die Anzahl programmgesteuerter Anzeigen zu reduzieren und weniger unterschiedliche Anzeigentauschprogramme zu nutzen. Wir sind außerdem in der Lage, Anzeigentausch mit Anbietern einzustellen, die das System missbrauchen oder Anzeigen von schlechter Qualität senden. Mehr darüber erfährst du in unserem nächsten Blogbeitrag.

Arten von Werbung: Direktwerbung

Direktwerbung heißt so, weil unser Sales-Team direkt mit Unternehmen oder deren Vertretern zusammenarbeitet, um diese Anzeigen auf Fandom zu schalten. Direktwerbung entsteht in der Zusammenarbeit und wird oft von Designern erstellt, die für Fandom arbeiten und die die Anzeigen besser auf die Leser bei Fandom zuschneiden können. Die Anzeigen sind tendenziell größer und umfassen oft mehrere Anzeigeeinheiten auf einer einzelnen Seite.

Diese Anzeige wurde direkt verkauft. Der Werbetreibende zahlt also um konkret die Leser dieses Wikis zu erreichen. Die Anzeige sieht besser aus, und ihr könnt mit ihr interagieren (über den Play-Button im Video).

Direkt verkaufte Anzeigen haben durchweg eine bessere Qualität und Relevanz für die Leser auf Fandom und die Mitglieder der Community, besonders im Vergleich zu programmgesteuerter Werbung. Direktwerbung ist im Allgemeinen die angenehmere und hoffentlich auch interessantere Art von Werbung. Direktwerbung generiert außerdem für Fandom hohe Umsätze, was wiederum bedeutet, dass durch die Schaltung von mehr Direktwerbung die Anzahl der Anzeigen pro Seite reduziert werden kann. Unser Ziel ist es, stärker auf Direktwerbung zurückzugreifen, um das Wachstum von Fandom zu unterstützen. An diesem Ziel arbeiten wir fortwährend seit mehreren Jahren.

Worauf es den Werbetreibenden ankommt

In den letzten Jahren haben sich sowohl die Web-Anwender als auch das Web an sich weiterentwickelt und Sichtbarkeit, also die Zeit, während der ein Benutzer eine Anzeige auf seinem Bildschirm hat, wurde zur Basis für die Bewertung des Erfolgs einer Anzeige. Die Klickrate (auch Click-Through-Rate oder CTR) spielt nach wie vor eine Rolle, aber nicht mehr so stark wie früher. Diese Verlagerung ist relativ neu und viele Web-Publisher gewöhnen sich immer noch daran.

Relevanz ist für Unternehmen, die für Anzeigenschaltungen zahlen, ein weiterer Schlüsselfaktor. Sie möchten die Menschen erreichen, die am ehesten an ihren Produkten interessiert sind. Bei Fandom bedeutet das häufig, dass du Direktwerbung für Videospiele und sonstige visuelle Unterhaltungsformen angezeigt bekommst. Du siehst aber auch Anzeigen für Dinge wie Autos, Technologie und Nahrungsmittel-Produkte. Werbetreibende wissen, dass Leser und Redakteure bei Fandom Unterhaltungsexperten und intelligente Konsumenten sind. Daher möchten sie bei dieser Zielgruppe besonders auffallen.

Worauf es den Besuchern ankommt

Die meisten Web-Anwender erwarten, eine bestimmte Menge an Werbung zu sehen, wenn sie sich auf einer kostenlosen Site wie Fandom bewegen. Werbeanzeigen sind bereits seit vielen Jahren - seit Erscheinen der ersten Zeitungen und Zeitschriften vor über 200 Jahren sowie in der näheren Vergangenheit in Funk und Fernsehen - ein Bestandteil der Massenmedien. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Internet-Publishing nicht wesentlich. Es gilt für alle Arten von Medien: wenn das Gleichgewicht fehlt, weil Werbung zu viel Raum bzw. Zeit einnimmt, leidet das Gesamterlebnis. Schließlich werden die Leser und Zuschauer versuchen, Wege zu finden um Werbung zu vermeiden oder sich nach anderen Optionen umzusehen, um genau die Inhalte zu finden, die sie sehen möchten.

Die technische Leistung von Werbeanzeigen spielt ebenfalls eine große Rolle. Werbung mit Animationen, Video oder interaktiven Elementen sind zukunftsweisende Konzepte in der Werbewelt und unsere Teams stellen sicher, dass das Design und die Funktionalität dieser Anzeigen mit der Ladegeschwindigkeit und der Sichtbarkeit der Inhalte vereinbaren lassen. Einige Werbeanzeigen sammeln außerdem Daten zu Zuschauern und deren Interaktionen ein. Diese Aspekte sind wichtig, damit Anzeigen funktionieren. Aber in manchen Fällen können sie auch einen negativen Einfluss auf das Gesamterlebnis haben.

Sichtbarkeit, Relevanz, Gleichgewicht und Leistung sind die Themenschwerpunkte, mit denen wir uns befassen. Hast du Fragen zu diesem Thema oder dazu, wie Werbeanzeigen im Allgemeinen funktionieren? Wir werden diese Woche in unseren nächsten beiden Blogbeiträgen noch tiefer in das Thema eintauchen. In der Zwischenzeit würden wir uns freuen, wenn du deine Fragen in den Kommentaren teilst!

(Dieser Beitrag wurde von Brandon Rhea im Englischen erfasst.)

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