Fandom


Ted Gill ist Chief Product und Innovation Officer bei Fandom powered by Wikia. Habt ihr Fragen an ihn oder Feedback zur Zukunft der Werbung auf Fandom? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, falls nach dem Lesen dieses Blogbeitrags (Teil 3 von 3) noch etwas unklar sein sollte!

Wir haben vor Kurzem schon mehrmals Anzeigenwerbung thematisiert und darüber gesprochen, wie man sie auf Fandom verbessern kann. In unserem ersten Blogbeitrag haben wir einen grundsätzlichen Überblick darüber gegeben, wie die Werbung auf unserer Plattform funktioniert, damit ihr Konzepte hier in diesem Beitrag besser einordnen könnt. Unser zweiter Blogbeitrag ging näher auf die Verbesserungen ein, die wir bei programmgesteuerter Werbung, der gängigsten Werbeform online, bereits vorgenommen haben. Und heute unterhalten wir uns über Direktwerbung, bei der wir direkt mit unseren Werbekunden statt mit Anzeigentauschprogrammen zusammenarbeiten. Außerdem möchten wir euch vorstellen, wie unsere diesjährige Vision für bessere Werbung auf Fandom aussieht.

Qualität statt Quantität

Wie bereits besprochen bewegen wir uns auf den Fandom-Seiten verstärkt in Richtung Direktwerbung. Direktwerbung bietet eine durchweg höhere Qualität als programmgesteuerte Werbung, da wir mit unseren Kunden für ein besseres Erlebnis auf unserer Site direkt zusammenarbeiten. Während wir programmgesteuerte Werbung von Anzeigentauschprogrammen erhalten, wird Direktwerbung oft von unserem internen Design-Team in Zusammenarbeit mit dem Anzeigenkunden erstellt. Wir möchten auf unserer Seite das bestmögliche Werbeerlebnis vermitteln und auch unsere Kunden sind sich darüber im Klaren, dass gute Werbung von mehr Menschen gesehen wird und somit bessere Ergebnisse erzielt. Genau wie in einem Wiki führt auch hier Zusammenarbeit generell zu besseren Ergebnissen.

Direktwerbung bringt höhere Umsätze für Fandom mit sich. Dementsprechend können wir mit mehr Direktwerbung insgesamt weniger Anzeigen auf einer Seite schalten. Die Anzeigen kundenspezifischer Direktwerbung sind häufig größer und haben eine stärkere Wirkung. Sie nehmen mehr Platz auf einer Seite ein oder zeigen im Vordergrund ein Video. Unter anderem deshalb bringen sie mehr Einnahmen - eines der wichtigsten Ziele eines Anzeigenkunden ist es, dass die Benutzer eine Anzeige auch wahrnehmen.

Wenn wir zugunsten von Direktwerbung eine bestimmte Anzahl an programmgesteuerten Werbeanzeigen entfernen, verbessern wir das Gleichgewicht zwischen Inhalt und Werbung und erleichtern die Ladelast einer Seite. Mit der Zeit werden wir also weniger programmgesteuerte Werbung auf unseren Seiten anzeigen. Die Kombination von besserer Technologie und einer strengeren Auswahl bei unseren Werbepartnern (darüber haben wir in unserem vorherigen Beitrag bereits gesprochen), ermöglicht es uns, mehr auf die Gesamtwirkung jeder Anzeige einzugehen.

Programmgesteuerte Werbung wird natürlich nie komplett verschwinden, ganz besonders in Ländern und Regionen, in denen es schwieriger ist, Direktwerbung zu organisieren. Es hängt alles davon ab, wo wir Partner für direkte Werbung finden können. Manche Anzeigentauschprogramme leisten beim Aussortieren schlechter Anzeigen jedoch hervorragende Arbeit und sind weltweit präsent. Googles Anzeigennetzwerke, in denen Flash-Anzeigen nicht mehr zugelassen werden und die noch andere hohe Qualitätsstandards durchsetzen, sind dabei nur ein Beispiel. Andere Unternehmen wie Rubicon haben sich hinsichtlich ihrer Qualitätsstandards ebenfalls als Marktführer erwiesen, die neue Wege suchen, um mit Benutzern zu kommunizieren und deren Werbeerlebnis persönlicher zu machen. Fandom wird auch weiterhin seinen Einfluss als Top-20-Seite nutzen und allen Werbepartnern klar vermitteln, dass unsere Benutzer das bestmögliche Erlebnis verdienen.

Außerdem werden wir neue Werbearten prüfen, um festzustellen, welche Alternativen zukunftsfähig sind. Wie wäre es beispielsweise, wenn ihr ein einzelnes Video ansehen und euch anschließend 24 Stunden lang werbefrei auf Fandom bewegen könntet? Das ist nur eine von vielen Möglichkeiten, die sich als sinnvoll erweisen könnten. Es ist eine unserer Top-Prioritäten, euer Werbeerlebnis bei uns weiterzuentwickeln und wir werden immer neue Wege suchen, damit ihr das bestmögliche Benutzererlebnis erhaltet.

Unser Versprechen an euch

Fandom verpflichtet sich, das Werbeerlebnis 2017 zu verbessern. Momentan gibt es einfach zu viel Werbung auf unserer Plattform. Wir möchten uns als eine Seite auszeichnen, die Anzeigenkunden einen Mehrwert bietet, ohne dass sie das Benutzererlebnis schmälert. Das ist möglich und schon lange überfällig. Eure hervorragenden Inhalte verdienen den bestmöglichen Anlaufpunkt.

Uns ist bewusst, dass dafür mehr als nur Worte in einem Blog nötig sind. Wir müssen diesem Versprechen auch Taten folgen lassen. Daher bitten wir euch um Geduld und Aufgeschlossenheit, während wir weiterhin an der Umsetzung arbeiten. Wir freuen uns darauf, euch im Laufe des Jahres weitere Updates dazu geben zu können. Lass uns bitte wissen, wenn ihr auf eine Anzeige stoßt, die Probleme macht und fordert eure Community dazu auf, das gleiche zu tun.

Die Realität anerkennen

Wir konnten durch unsere bisherigen Blogbeiträge in dieser Reihe schon einige großartige Gespräche mit unseren Benutzern führen. Einige haben erwähnt, dass sie manche der von uns geschalteten Direktanzeigen wie zum Beispiel Videoanzeigen oder Banner, die sich ausdehnen und Teile der Seite abdecken, nicht mögen. Das ist verständlich - es hat seine Gründe, warum diese Art von Anzeigen besonders starke Wirkung zeigen - aber es ist uns wichtig zu verdeutlichen, dass diese Art von Werbung in der Anzeigenwelt zum Standard gehört. Durch sie können wir Fortschritte machen und Werbung auf Fandom aufräumen. Ohne diese Art von Direktwerbung müssten wir, um unser Umsatzniveau zu halten, die Seite mit programmgesteuerter Werbung aller Qualitätsstufen und Leistungsstandards zukleistern. Wenn man wie wir auf die Seitenleistung achten muss, ist das ein Problem, da programmgesteuerter Werbung diese verringert. Und das Benutzererlebnis wäre ebenfalls durch mit zu vielen Anzeigen überladene Seiten beeinträchtigt. Und genau das möchten wir verhindern.

No Man's Sky direct ad

Direktwerbung mit starker Wirkung wie zum Beispiel Bannerwerbung mit Video gehören in der Werbebranche mittlerweile zum Standard. Durch ihren Einsatz können wir das gesamte Werbeerlebnis auf Fandom verbessern.

Anzeigen gehören bei kostenlosen Webseiten wie Fandom einfach dazu. Der Einsatz von Werbeblockern wird immer beliebter, was wiederum die gesamte werbegestützte Internetwelt vor neue Herausforderungen stellt. Wir haben vor Kurzem einige kleinere Tests durchgeführt, bei denen wir Benutzern mit Werbeblocker Nachrichten angezeigt haben, um herauszufinden, gegenüber welchen Argumenten sie aufgeschlossen sind. Aber es ist uns natürlich klar, dass Benutzer, die ihre Werbeblocker deaktivieren, nur um dann herauszufinden, dass sich seit ihrer Nutzung des Blockers nichts verändert hat, nur schwer zu überzeugen sind. Das ist also ein weiterer Bereich, in dem wir unser Versprechen in die Tat umsetzen müssen.

Wie hört sich das alles für euch an? Habt ihr noch Fragen oder Feedback dazu, in welche Richtung wir uns bewegen? Wir sind alle ausgesprochen stolz auf die Communitys unserer Mitglieder und freuen uns darauf, zusammen mit euch diesen Weg einzuschlagen. Haltet euch also nicht zurück und sagt uns eure Meinung!

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